Durchschnittlicher Zuschlagswert für Windstrom steigt wieder

Die Ergebnisse der 1. Ausschreibungsrunde in 2018 wurden mit Spannung erwartet.

Die Ergebnisse der Ausschreibungsrunde im Februar 2018 zeigt, dass sich die Förderung für Windenergieanlagen an Land wieder erhöht. Mit einem durchschnittlichen Zuschlagswert von 4,73 ct/kWh pro Kilowattstunde sind die Preise für Strom von Onshore-Anlagen im Vergleich zu der vorhergehenden Ausschreibungsrunde mit 3,8 ct/kWh um 0,93 ct/kWh erstmals wieder angestiegen. Die Gebotswerte der erteilten Zuschläge reichen dabei von 3,80 ct/kWh bis zu 5,28 ct/kWh.

Grund für den Anstieg der Werte ist die Entscheidung der Bundesregierung, die Befreiung von der Genehmigungspflicht für die ersten beiden Ausschreibungsrunden in diesem Jahr auszusetzen. Somit konnten Bürgerenergiegesellschaften nur teilnehmen, wenn Sie eine Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) vorweisen konnten.

In der Ausschreibungsrunde gingen laut der Bundesnetzagentur 132 Gebote mit einem Umfang von 989 Megawatt ein. Insgesamt erhielten davon 83 Gebote mit einem Gesamtvolumen von 709 Megawatt einen Zuschlag. 19 Zuschläge gingen trotz der erhöhten Hürden an Bürgerenergiegesellschaften. Die Bundesländer mit den meisten Zuschlägen sind Niedersachsen mit 17 (154 MW), Brandenburg mit 13 (106 MW), Nordrhein-Westfalen mit zwölf (61 MW) und Rheinland-Pfalz mit elf (124 MW) Zuschlägen.

Auch DunoAir wird sich dieses Jahr erstmals an den Ausschreibungen beteiligen und blickt aufgrund der positiven Entwicklung der Zuschlagswerte weiterhin zuversichtlich in die Zukunft.